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Motorradtour im Trentino: Bondone und Monte Casale
Kilometer: 157 km
Ausgangspunkt: Autobahnausfahrt Trento Centro
Pässe: Passo Bordala
Sehenswertes:
Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
Besonderes: Ende Juli findet das Auto- und Motorradrennen Trento-Bondone statt
Kurzbeschreibung: Für
Motorradfahrer ist der Bondone mit seinen 40 Spitzkehren natürlich
etwas ganz besonderes, denn hier liegt Adrenalin in der Luft. Bei
dieser Tour dürfen Sie diese Strecke gleich zweimal fahren. Damit ist
die Kurverei aber noch lange nicht zu Ende, denn insgesamt weißt diese
Route ca. 140 Spitzkehren auf. Es gibt aber nicht nur Kurven auf dieser
Tour zu bewundern, sondern auch Hochebenen mit urigen Dörfern,
imposante Berge wie den Monte Casale und die Brenta und viele wenig
befahrene enge Sträßchen. Durch die vielen engen Strassen und
Spitzkehren ist eine gute Kondition erforderlich.
Beschreibung:
Der Monte Bondone ist der 2090m hohe Hausberg der Trientner und
besonders im Winter mit seinem Ski und Langlaufgebiet sehr beliebt. Für
Motorradfahrer ist der Bondone mit seinen 40 Spitzkehren natürlich
etwas ganz besonderes, denn hier liegt Adrenalin in der Luft. Bei
dieser Tour dürfen Sie diese Strecke gleich zweimal fahren.
Am höchsten Punkt, auf 1650m angelangt, wird die Strecke für kurze Zeit
etwas ruhiger. Ab Viote führt dann ein recht enges Sträßchen in vielen
engen Kurven und Kehren durch dichten Wald hinunter nach Cimone. Recht
abenteuerlich ist hier die Streckenführung. Die gut ausgebaute Strasse
schmiegt sich eng an den Fels, links droht ein mehrere hundert Meter
hohe senkrecht abfallende Felswand. Obwohl ich eigentlich schwindelfrei
bin, hatte ich hier doch ein komisches Gefühl in der Magengegend.
Ca. 7,5 km nach Cimone zweigt man rechts in Richtung „Lago die Cei“ ab.
Einige lang gezogene Kurven führen hinauf zu einem wunderschönen
Hochplateau mit einigen kleinen Seen. Ab dem Passo Bordala wird die
Strasse dann enger und kurvenreicher, bis sie kurz vor Ronzo-Chenis für
wenige Kilometer wieder breiter wird.
Wie in so vielen Dörfern im Trentino wird auch in Ronzo-Chenis die
Strasse eng wie eine Gasse. Hier muss man besonders schnell reagieren,
denn nach so einer Engstelle zweigt der Weg nach Arco ab. Das
Einspurige Sträßchen führt am Dorfende in engen Serpentinen sehr steil
hinauf in Richtung Himmel um dann kurz nach Santa Barbara in 22 super
engen Spitzkehren hinunter nach
Arco abzufallen. Die einspurige Strasse hat es in sich, denn für Auto
und Motorrad ist nicht immer Platz. Beeindruckend ist die Sicht
hinunter auf Arco, man hat das Gefühl als würde man mit dem Paragleider
durch die Landschaft fliegen.
Durch Arco muss man zuerst in Richtung „Riva del Garda“, dann rechts
nach Tenno abzweigen. Bis zum Gardasee sind es nur noch ca. 2,5 km, wer
noch nicht am Lago war, der kann dies jetzt nachholen.
Bei der Auffahrt nach Tenno fährt man auf eine hohe Felswand zu, der
Streckenverlauf ist durch die Häuser nicht sichtbar. Aber keine Angst,
die Strasse ist da und führt über mehrere Spitzkehren hinauf zur Burg
Tenno, wo man einen Super Aussichtspunkt hinunter auf den Lago hat.
Den stressigen Verkehr lassen wir nun hinter uns und folgen der gut
ausgebauten Strasse durch Wiesen und Wälder auf ein Hochplateau.
Majestätisch wacht das westlichste Dolomitengebirge, die Brenta, über
die vielen kleinen Dörfer und Burgen.
In Vigo-Lomaso weichen wir wieder von der Hauptstrasse ab und fahren
nach Poia und weiter nach Bleggio-Inferiore, wo wir rechts abbiegen und
der Schnellstrasse nach Trento folgen.
In Sarche biegen wir rechts in Richtung Riva del Garda und dann nach in Richtung Galavino und dann nach Lasino ab.
Kurz nach Lasino den Hinweisschildern „Monte Bondone“ folgen. Die sehr
breite Strasse führt am wunderschön gelegenen Castel Madruzzo vorbei.
Auf den lang gezogenen Kurven und weiten Kehren darf man endlich
ordentlich am Gasgriff drehen und so nehmen wir den letzten Anstieg in
Angriff. Auf der gegenüber liegenden Talseite begleitet uns der Monte
Casale mit seiner mehrere hundert Meter senkrecht abfallenden Felswand.
Bald kommen wir wieder an die Gabelung bei Viote, wo wir heute schon
einmal waren. Auf der gleichen Strecke geht es nun wieder zurück zum
Ausgangspunkt der Tour, zur Autobahnausfahrt Trento Centro.
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